NIKKOR 200-400 MM F4 VR I, Teil 2

Ich zeige weitere Bilder, die ich vor kurzem mit dem NIKKOR 200-400 mm fotografiert habe. In Verbindung mit der D850 ist der Autofokus schnell genug, um z.B. Seerobben in Aktion abzulichten. Durch die Blende f4 bei 400 mm hebt sich der Hintergrund sehr gut ab und man bekommt ein schönes Bokeh.

Ich verwende sehr gerne die ISO-Automatik. Beginnend mit ISO 64 habe ich den maximale Empfindlichkeit meist auf ISO 1600 gestellt. Die längste Belichtungszeit der ISO-Empfindlichkeitseinstellung (Auto*) habe ich als 2x kürzere Zeit definiert. Damit ergibt sich im optimalen Fall bei 400 mm eine Belichtungszeit von 1600 sec bei ISO 64. Ist weniger Licht vorhanden geht erst die ISO nach oben bis zum eingestellten maximalen Wert bevor die Belichtungszeit abnimmt. So kann ich mich voll auf das Motiv konzentrieren. Weitere Einstellungen passe ich erst an, wenn das Licht sehr wenig oder sehr viel  ist.

Mittels der langen Brennweite von 400 mm in Kombination mit der hohen Auflösung der D850 holt man weit entferne Objekte formatfüllend auf das Bild. Alle hier gezeigten Fotos wurden mit 400 mm aufgenommen. Die anderen Brennweiten des Zoomobjektives verwende ich recht selten. Ein Traum wäre natürlich ein 600 mm f4. Das neue 600 mm FL ist vom Gewicht vertretbar und gut zu händeln. Allerdings ist der Preis sehr hoch (12.000 € ). Diese Woche hat Nikon ein 500 mm PF mit Blende 5.6 vorgestellt. Es wiegt keine 1,5 kg! Der Preis ist mit knapp 4.000 € ambitioniert. Ich bin sehr gespannt auf die Performance dieses Objektives.

Das Verhalten der Tiere sollte man genau beobachten. Dadurch kann man ungefähr vorhersehen, wie das Tier agiert und sich zur Kamera positioniert. Mit Geduld und Ausdauer gelingt es dann im richtigen Augenblick den Auslöser zu drücken, um ein Bild mit Aussagekraft und Emotion einzufangen.